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Der Verein

Zufall oder Schicksal?

Im Jahr 2001 hatte das Ehepaar, Heike und Heiner Tautz, einen längeren Aufenthalt in Gambia (West Afrika). Geplant war ein halbes Jahr. Aus dem nun schon 5 Jahre geworden sind.

Sie, die Afrika nur aus kurzen Urlaubsreisen kannten, wurden von der tatsächlichen Lebenssituation der Afrikaner überwältigt.Vor allem die gesundheitlichen Probleme und die gesundheitliche Versorgung, gingen dem Ehepaar sehr zu Herzen. Schnell sprach es sich unter der Bevölkerung herum, dass Heike Tautz ausgebildete Krankenschwester ist.

Von da an kamen immer wieder Kranke, denen das Ehepaar helfen musste. Helfen mussten, da Heike und Heiner Tautz nicht einfach zusehen und die Hände in den Schoss legen konnten.

Heiner Tautz, als gelernter Maschinenbauermeister, fand ebenso schnell sein Aufgabengebiet; defekte Generatoren oder Wasserpumpen wurden ihm zur Reparatur gebracht. Heiner Tautz, schon als Ausbilder in Deutschland tätig, lag es jedoch ebenso am Herzen, den Afrikaner zu vermitteln, wie sie in Zukunft diese Geräte selber reparieren können. Im Laufe der Zeit nahmen die Aufgaben überhand und das Ehepaar konnte sie kaum noch bewältigen.

Vor allem Heike Tautz benötigt bei vielen Krankheiten eine ärztliche Unterstützung.

Was also tun?

Als nächstes erforschte das Ehepaar die gesundheitliche Situation im Landesinneren.

Dort sieht es noch um einiges dramatischer aus.

Auf der Fahrt entlang des Flusses, wurde Ihr Auto jeden Tag von vielen Hilfesuchenden belagert. Schnell waren ihre Arzneien aufgebraucht und manchmal sind sie dann einfach davongefahren, weil sie die Not und das Elend gefühlsmäßig, ohne Helfen zu können, nicht ertrugen.

 Aus diesen Erfahrungen heraus, entwickelten sie langsam den Plan, effektiver helfen zu wollen. Und zwar dort, wo Hilfe am dringendsten notwendig ist, aber am wenigsten hinkommt.

Zu den Menschen im Landesinneren, am Fluss.

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